The Witcher 4 läuft bereits auf PC, PS5 und Xbox Series X. CD Projekt Red erklärt, welche Lehren das Studio aus Cyberpunk 2077 gezogen hat.
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The Witcher 4 soll nicht dieselben technischen Fehler wiederholen wie Cyberpunk 2077. CD Projekt Red entwickelt das neue Rollenspiel deshalb von Anfang an parallel für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X. Im Interview mit Game Developer erklärt Co-CEO Michał Nowakowski, wie konsequente Plattformtests und strengere Entwicklungsziele eine problematische Veröffentlichung verhindern sollen.
The Witcher 4 läuft auf allen Zielplattformen
The Witcher 4 befindet sich weiterhin in Entwicklung, ist intern aber bereits auf mehreren Systemen lauffähig:
- PC
- PlayStation 5
- Xbox Series X
Damit verfolgt CD Projekt Red diesmal von Beginn an einen plattformübergreifenden Ansatz. Funktioniert eine Version nicht wie vorgesehen, unterbricht das Studio den jeweiligen Entwicklungsschritt und behebt das Problem.
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Cyberpunk 2077 wurde vorrangig für den PC entwickelt
Bei Cyberpunk 2077 ging CD Projekt Red anders vor. Die Entwicklung konzentrierte sich zunächst auf den PC, weil das Studio eine besonders hochwertige Grafik und eine filmische Darstellung erreichen wollte.
Das Team nahm damals an, die PC-Version später ohne größere Schwierigkeiten an die Konsolen anpassen zu können. Diese Einschätzung erwies sich als falsch. Nach der problematischen Veröffentlichung wurde Cyberpunk 2077 zeitweise sogar aus dem PlayStation Store entfernt.
Bereits bei The Witcher 3 hatte das Studio ähnliche technische Herausforderungen. Damals hatte CD Projekt Red nach Einschätzung von Nowakowski an einigen Stellen Glück. Dieser Erfolg vermittelte dem Team eine falsche Sicherheit, die sich bei Cyberpunk 2077 nicht wiederholte.
Zurück zur ÜbersichtStrengere Meilensteine sollen Probleme früh verhindern
Neben den Plattformtests hat CD Projekt Red auch die internen Entwicklungsziele verschärft. Früher arbeitete das Studio teilweise weiter, obwohl bei einem Meilenstein noch einzelne Anforderungen fehlten. Die offenen Aufgaben sollten später nachgeholt werden.
Dadurch konnten sich unerledigte Punkte über mehrere Entwicklungsphasen ansammeln. Bei The Witcher 4 will das Team solche Rückstände frühzeitig verhindern.
| Früheres Vorgehen | Entwicklung von The Witcher 4 |
|---|---|
| Fehlende Anforderungen wurden teilweise verschoben | Probleme werden direkt bearbeitet |
| Offene Aufgaben konnten sich ansammeln | Meilensteine werden konsequenter eingehalten |
| Der PC stand technisch im Mittelpunkt | Alle Zielplattformen werden laufend berücksichtigt |
| Konsolenanpassungen erfolgten später | Die Plattformversionen entstehen parallel |
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Geeksoft arbeitet an The Witcher 3 mit
CD Projekt Red arbeitet bei der neuen Erweiterung und dem Remaster von The Witcher 3 mit dem ungarischen Unternehmen Geeksoft zusammen. Das Team verfügt über umfangreiche Kenntnisse der für The Witcher 3 verwendeten REDengine.
Geeksoft stammt aus der Modding-Community und ist schon lange im Umfeld von The Witcher aktiv. CD Projekt Red hatte das Unternehmen zuvor für die Veröffentlichung der Modding-Werkzeuge von The Witcher 3 verpflichtet. Diese Erfahrung soll nun erneut genutzt werden.
Die REDengine von The Witcher 3 unterscheidet sich deutlich von der später für Cyberpunk 2077 weiterentwickelten Version. Für CD Projekt Red wäre die Rückkehr zum älteren technischen Stand deshalb mit zusätzlichen Herausforderungen verbunden.
Zurück zur ÜbersichtProject Hadar bleibt vorerst im Hintergrund
Zu Project Hadar nannte Nowakowski keine konkreten Einzelheiten. CD Projekt Red könnte innerhalb der kommenden fünf Jahre mehr über das bislang geheimnisvolle Projekt verraten.
Im Mittelpunkt stehen aktuell jedoch The Witcher 3 und The Witcher 4. Vor allem beim nächsten großen Rollenspiel soll die parallele Entwicklung für PC und Konsolen verhindern, dass sich die technischen Probleme von Cyberpunk 2077 wiederholen.
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