GTA 6 erweitert Raubüberfälle mit frei wählbaren Zielen, Tarnungen, Zeugen, Kameras und einer Polizei, die auf dein Vorgehen reagiert.
Inhaltsverzeichnis
Raubüberfälle finden in GTA 6 nicht mehr nur als streng vorgegebene Missionen statt. In der offenen Spielwelt kannst du Geschäfte ausrauben, verschiedene Vorgehensweisen wählen und anschließend mit den konkreten Folgen deiner Tat umgehen. Zeugen, Überwachungskameras, Kleidung und Fluchtfahrzeuge entscheiden darüber, was die Polizei über dich weiß.
Geschäfte werden zu spontanen Zielen
Geld spielt in GTA 6 eine größere Rolle als in den bisherigen Teilen. Neben Missionen stehen dir deshalb optionale Verbrechen als Einnahmequelle zur Verfügung.
Jedes Geschäft in der Spielwelt lässt sich überfallen. Ein Raub muss dabei nicht als klassische Mission beginnen. Du kannst ein gewöhnliches Geschäft betreten, die Situation eskalieren lassen und Geld aus der Kasse nehmen.
Wie ein Überfall verläuft, hängt von deinen Entscheidungen ab:
- Du kannst eine Waffe offen tragen und Mitarbeiter bedrohen.
- Verkäufer lassen sich ausschalten, ohne dass du sie töten musst.
- Passanten können fliehen, aggressiv reagieren oder die Polizei rufen.
- Bewaffnete Personen können sich gegen dich wehren.
- Eine sichtbare Waffe kann Aufmerksamkeit erregen, bevor der eigentliche Raub beginnt.
- Gewalt und öffentliches Aufsehen beeinflussen die weiteren Folgen.
Damit werden Geschäfte nicht nur zu Kulissen, sondern zu Bestandteilen der offenen Spielwelt.
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Mehrere Wege führen zur Beute
Größere Raubüberfälle bieten unterschiedliche Zugänge und Werkzeuge. Du kannst Sicherheitsmaßnahmen umgehen, Aufnahmen beseitigen und selbst entscheiden, wie aggressiv du vorgehst.
| Bereich | Möglichkeiten |
|---|---|
| Zugang | Verschiedene Einstiege und Vorgehensweisen |
| Sicherheit | Alarmanlagen mit passenden Werkzeugen umgehen |
| Überwachung | Kameraaufnahmen zerstören |
| Tresore | Safes auf unterschiedliche Arten öffnen |
| Tarnung | Masken, Hüte, Brillen und Kleidung verwenden |
| Geiseln | Personen kontrollieren und vom Partner bewachen lassen |
| Flucht | Gemeinsam entkommen, getrennte Wege nehmen oder das Fahrzeug wechseln |
Ein schneller, lauter Angriff bleibt möglich. Ein kontrollierter Raub mit weniger Gewalt kann jedoch verhindern, dass dein kriminelles Profil unnötig belastet wird.
Zurück zur ÜbersichtZeugen und Kameras lösen die Fahndung aus
Die Polizei wird nicht mehr automatisch über jedes Verbrechen informiert. Eine Tat muss beobachtet, durch eine Alarmanlage gemeldet oder auf andere Weise bekannt werden.
Nach einem Überfall können mehrere Informationen gegen dich verwendet werden:
- Zeugen melden dein Aussehen.
- Überwachungskameras zeichnen deine Kleidung auf.
- Die Polizei kann das verwendete Fluchtfahrzeug erkennen.
- Der Tatort wird vorübergehend zu einem überwachten Fahndungsgebiet.
- Beamte suchen weiter, selbst wenn du die unmittelbare Umgebung bereits verlassen hast.
- Das maximale Fahndungslevel liegt wieder bei sechs Sternen.
Zerstörst du vorhandene Kameraaufnahmen und verhinderst eine eindeutige Zeugenaussage, erhält die Polizei weniger verwertbare Informationen. Dadurch kannst du das Gebiet möglicherweise unauffällig verlassen, bevor eine klassische Verfolgungsjagd beginnt.
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Kleidung und Masken haben einen praktischen Nutzen
Dein Outfit dient nicht nur der optischen Anpassung. Kleidung beeinflusst, wie Passanten auf Jason und Lucia reagieren, und kann Teil einer polizeilichen Täterbeschreibung werden.
Eine Maske verhindert möglicherweise, dass dein Gesicht erkannt wird. Nach der Tat kannst du sie abnehmen und dich wieder unter die Bevölkerung mischen. Kennt die Polizei bereits deine Kleidung, reicht ein Wechsel der Brille oder Kopfbedeckung allerdings nicht unbedingt aus.
Für eine wirksame Tarnung stehen dir mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:
- Vollständiges Outfit wechseln
- Frisur verändern
- Maske während der Tat tragen
- Ersatzkleidung im persönlichen Fahrzeug aufbewahren
- Bekanntes Fluchtfahrzeug zurücklassen oder umlackieren
Die Polizei unterscheidet zwischen deinem körperlichen Erscheinungsbild, deiner Kleidung und dem verwendeten Fahrzeug. Dadurch kann eine gelungene Flucht mehr Vorbereitung erfordern als bloßes Verlassen des Fahndungsradius.
Zurück zur ÜbersichtGewalt ist nicht immer die beste Lösung
GTA 6 erweitert die Möglichkeiten, einen Raub ohne tödliche Schießerei zu beenden. Du kannst absichtlich an Polizisten oder Gegnern vorbeischießen, um sie einzuschüchtern und ihre Bewegung zu kontrollieren. Auch das Zerschießen von Reifen oder das Bewusstlosschlagen einer Person kann einen Fluchtweg öffnen.
Dein Verhalten fließt in ein kriminelles Profil ein. Dieses System unterscheidet, ob du kontrolliert vorgehst oder regelmäßig unnötige Gewalt einsetzt. Die Reputation von Jason und Lucia sowie die Reaktionen der Spielwelt können sich entsprechend verändern.
Diese Optionen stehen dir zur Verfügung:
- Gegner durch gezielte Fehlschüsse zurückhalten
- Fahrzeuge durch Reifentreffer stoppen
- Personen bewusstlos schlagen
- Eine direkte Konfrontation vermeiden
- Fliehen, bevor die Polizei dich identifiziert
- Tödliche Gewalt einsetzen und die stärkeren Konsequenzen tragen
Polizisten sind gefährlichere Gegner als bisher. Lange Feuergefechte können deshalb mehr Nachteile bringen als eine schnelle und taktische Flucht.
Zurück zur ÜbersichtJason und Lucia arbeiten als Team
Die beiden Hauptfiguren können Überfälle gemeinsam durchführen. Der nicht direkt gesteuerte Charakter übernimmt dabei eigenständige Aufgaben.
Während du beispielsweise einen Tresor öffnest, kann dein Partner die Geiseln kontrollieren. Bei der Flucht kann eine Figur fahren, während die andere aus dem Fahrzeug schießt. Ein Wechsel zwischen Jason und Lucia verändert dabei die jeweilige Aufgabe.
Wird die Lage zu gefährlich, können sich beide trennen. Eine Figur kann die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich ziehen, während die andere entkommt. Nach einer erfolgreichen getrennten Flucht meldet sich der Partner später und bestätigt, dass er in Sicherheit ist.
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