Bei The Witcher 4 hatte CD Projekt Red Zweifel an Optik und filmischer Inszenierung der Unreal Engine 5. Gemeinsam mit Epic folgt die Anpassung.
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CD Projekt Red zweifelte zunächst daran, ob die Unreal Engine 5 den hohen Ansprüchen des Studios an Optik und filmische Inszenierung genügt. Co-CEO Michał Nowakowski spricht darüber in einem Interview mit The Game Business.
Unreal Engine 5 erfüllte anfangs nicht alle Anforderungen
Während der Forschungs- und Entwicklungsphase prüfte CD Projekt Red ausführlich, ob sich die Unreal Engine 5 für die eigenen Spiele eignet. Dabei standen vor allem zwei Bereiche im Mittelpunkt:
- eine technisch und optisch anspruchsvolle Darstellung,
- die für CD Projekt Red wichtige filmische Inszenierung.
Bei einzelnen Anforderungen lautete das interne Urteil zunächst „noch nicht“. Die Engine konnte demnach nicht von Anfang an alle Vorstellungen des Studios erfüllen.
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CD Projekt Red entwickelt die Technik mit Epic weiter
Die festgestellten Grenzen führten nicht zu einer Abkehr von der Unreal Engine 5. CD Projekt Red arbeitet gemeinsam mit Epic Games daran, die Technik auf das benötigte Niveau zu bringen.
“But together with Epic, we can bring it to that point.”
Der Wechsel verursacht zunächst zusätzlichen Aufwand. Das Entwicklerteam muss seine bisherigen Produktionsabläufe und Werkzeuge überarbeiten und an die neue technische Grundlage anpassen. CD Projekt Red übernimmt die Engine daher nicht unverändert, sondern richtet sie auf die eigenen Anforderungen aus.
Zurück zur ÜbersichtKein generischer Unreal-Engine-Look für The Witcher 4
Mit dem Engine-Wechsel entstand die Sorge, „The Witcher 4“ könnte optisch wie eine beliebige andere Unreal-Produktion wirken. Nowakowski weist diese Befürchtung zurück und verspricht einen klar erkennbaren CDPR-Stil.
“People are going to feel this is a CDPR game still.”
Welche Engine im Hintergrund arbeitet, soll für dich als Spieler letztlich keine entscheidende Rolle spielen.
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Darum bleibt CD Projekt Red bei Unreal Engine 5
Die Unreal Engine bietet dem Studio einen strategischen Vorteil. Bei der hauseigenen REDengine musste CD Projekt Red für jede neue Veröffentlichung erneut grundlegende Entwicklungsarbeit leisten. Die neue Technik soll den Wechsel zwischen verschiedenen Produktionen vereinfachen.
Das ist besonders wichtig, weil inzwischen drei eigenständige Teams parallel an großen Projekten arbeiten:
- „The Witcher 4“
- die Fortsetzung von „Cyberpunk 2077“
- die neue Marke „Project Hadar“
Der Engine-Wechsel soll dennoch keine rein kostengetriebene Entwicklung ermöglichen. Für CD Projekt Red steht die Qualität an erster Stelle. Ein Spiel wie „The Witcher 4“ lasse sich nach Einschätzung des Studios nicht entwickeln, wenn möglichst niedrige Kosten die wichtigste Vorgabe bilden.
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