Battlefield Season 3 bringt neue Rückstoß-Regeln und Sniper-Nerfs


Battlefield Season 3 bringt neue Rückstoß-Regeln und Sniper-Nerfs

Battlefield Season 3 überarbeitet TTK, Rückstoß und Projektilphysik. Das High-Value-Target-Update verändert auch Scharfschützen-Sweet-Spots.


Inhaltsverzeichnis

Mit dem kommenden Season 3-Update „High-Value-Target“ (Version 1.3.3.0) am 30. Juni führen die Entwickler tiefgreifende Anpassungen am Kampfsystem ein. Die Änderungen basieren auf der Analyse von Spielerdaten und globalem Feedback aus den Battlefield Labs sowie der Live-Version. Das Ziel dieser Überarbeitung ist es, die Waffencharakteristik zu schärfen, taktisches Vorgehen zu belohnen und das Kampftempo durch eine Anpassung der Time to Kill (TTK) zu optimieren.

Optimierung von Rückstoß und Streuung

Die Beherrschung der Waffen im Spiel stützt sich auf die drei Säulen Zielen, Rückstoßkompensation und Waffenkunde. Um automatische Waffen effektiver kontrollierbar zu machen, wurden die Rückstoßrichtungen grundlegend überarbeitet, sodass sie fortan konsistenter und vorhersehbarer verlaufen. Beim Sturmgewehr SOR-556 MK2 sowie zahlreichen anderen automatischen Primärwaffen wird die bisherige hohe Variation in Richtung und Intensität des Rückstoßes signifikant reduziert. Eine feine Restvariation bleibt bestehen, um die Waffenbalance zu wahren.

Gleichzeitig wird die Streuung nach dem ersten Schuss leicht angehoben. Diese Maßnahme belohnt kontrollierte Feuerstöße sowie Einzelschüsse auf größere Distanzen, während vollautomatisches Feuern primär für den Nahkampf effektiv bleibt.



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Distanz, Luftwiderstand und Projektilverhalten

Gefechte auf große Entfernungen werden durch physikalische Anpassungen anspruchsvoller gestaltet. Während die anfängliche Mündungsgeschwindigkeit und der Geschossabfall auf mittlere Distanzen für schnelle Reaktionen ausgelegt sind, bremst ein erhöhter Geschosswiderstand die Projektile nach einer Flugstrecke von 150 Metern deutlich aus. Dadurch sinken die Geschwindigkeit und die Flugbahn der Projektile in diesem Bereich rapide ab. Scharfschützenangriffe auf extreme Distanzen erfordern somit mehr Vorausplanung, Berechnungen und gezielte Waffenmodifikationen. Zudem wird die Mündungsgeschwindigkeit für die meisten Waffen – insbesondere für Maschinenpistolen (MPs) – herabgesetzt, was das Antizipieren von Zielbewegungen wichtiger macht.

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Anpassung der Schadensmultiplikatoren und der Time to Kill

Der Richtwert für die Time to Kill (TTK) im Nahkampf liegt bei automatischen Primärwaffen weiterhin zwischen 200 und 300 Millisekunden. Dieser Bereich stellt sicher, dass Spieler auch in Unterzahlsituationen, wie etwa bei Flankenmanövern, eine reelle Chance auf den Sieg behalten. Um die spielerische Tiefe zu erhöhen, wird die durchschnittliche TTK verlangsamt, ohne jedoch die bestmögliche TTK zu verändern. Dies gelingt über eine Restrukturierung der Körperschadens-Multiplikatoren.

Bislang verursachten Treffer an allen Körperteilen abseits des Kopfes nahezu identischen Schaden. Mit dem neuen Update wird der Schaden bei Treffern an den Gliedmaßen (Armen und Beinen) sowie am Unterleib für fast alle Waffenkategorien reduziert. Werden hauptsächlich diese Zonen getroffen, erhöht sich die Anzahl der nötigen Treffer für einen Abschuss um eins. Ausgenommen von dieser Schadensreduzierung sind lediglich Schrotflinten – da diese naturgemäß die Gliedmaßen treffen – sowie Seitenwaffen, um deren Effektivität bei schnellen Waffenwechseln oder im Battle Royale nicht zu gefährden.



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Waffencharakteristik und Modifikationen

Automatische Primärwaffen erhalten neben dem reduzierten Gliedmaßenschaden eine leichte Erhöhung des Kopfschuss-Multiplikators, was präzises Zielen auf Kopf und Brust belohnt. Spieler können ihre Waffen über Erweiterungspunkte gezielt anpassen:

  • Aggressive Spielstile können durch das Ausrüsten von Hohlspitz- oder Synthetikspitz-Munition den Kopfschuss-Multiplikator bei automatischen Waffen auf Werte von 1,57x bis 1,8x anheben (zuvor bis zu 1,50x oder 1,75x). Dies verringert die Anzahl der benötigten Präzisionstreffer, geht jedoch zulasten der Durchschlagskraft durch Objekte und Körper.
  • Alternativ lassen sich die Erweiterungspunkte nutzen, um den Rückstoß zu mindern oder die Magazingröße zu steigern, was die Trefferfrequenz statt des maximalen Schadens erhöht.

Zudem behalten die verschiedenen Waffenarchetypen ihre festen Eigenschaften: MPs bleiben leicht und mobil, während Leichtmaschinengewehre (LMGs) als schwere Positionsanker dienen.

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Verringerung der Scharfschützen-„Sweet Spots“

Bis auf die Mini Scout, die für schnelle Folgeschüsse konzipiert ist und keinen „Sweet Spot“ besitzt, verfügen Scharfschützengewehre über bestimmte Distanzbereiche, in denen sie erhöhten Schaden verursachen. Ein regenbogenfarbener Schimmer signalisiert im Kampf, dass man sich im optimalen Bereich befindet. Da die bisherigen Reichweiten zu großzügig bemessen waren und sich überschnitten, werden die „Sweet Spots“ wie folgt verkürzt:

Scharfschützengewehr Alte Reichweite Neue Reichweite
SV-98 54–90 m 54–75 m
M2010 ESR 75–120 m 75–100 m
PSR 100–150 m 90–120 m
L115 120–175 m 100–133 m

Diese Anpassung zwingt Scharfschützen zu einer präziseren Positionierung, um verlässliche Abschüsse mit nur einem Treffer zu erzielen.

Quelle: Battlefield Seite

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Battlefield 6
USK 18
  • Genre: Shooter
  • Entwickler: Electronic Arts
  • Publisher: Electronic Arts
  • Release: 10.10.2025 - 17:00 Uhr
  • Plattformen: PC, PS5, Xbox Series XS