Rittersporns Sprecher hat schon Dialoge für The Witcher 4 eingesprochen. Was bisher über das mögliche Comeback des beliebten Barden bekannt ist.
Der bekannteste Barde des Kontinents stimmt offenbar wieder seine Laute: Jacek Kopczyński, Rittersporns polnischer Sprecher, hat nach eigenen Angaben bereits Dialoge für „The Witcher 4“ aufgenommen.
Bei der PSX Extreme Party 2026 in Warschau erklärte Jacek Kopczyński, bereits einige Zeilen für den kommenden Rollenspielhit eingesprochen zu haben. Kopczyński verleiht Rittersporn seit dem ersten „The Witcher“-Spiel seine Stimme in der polnischen Fassung. CD Projekt Red hat die Beteiligung der Figur bislang nicht selbst angekündigt. Auch der Umfang der aufgenommenen Dialoge ist unbekannt. Rittersporn könnte daher sowohl persönlich auftreten als auch nur in einer kurzen Szene oder als Erzähler zu hören sein. Die Aussage seines langjährigen Sprechers ist dennoch der bislang deutlichste Hinweis auf seine Rückkehr.
Ein Bindeglied zwischen den beiden Sagen
In „The Witcher 4“ übernimmt Ciri die Hauptrolle von Geralt. CD Projekt Red beschreibt das Spiel als Beginn einer neuen Saga, in der Ciris Leben als Hexerin im Mittelpunkt steht. Der erste Trailer zeigte sie bereits bei einem Auftrag in einem abgelegenen Dorf, dessen Bewohner ein junges Mädchen einem Monster opfern wollen.
Rittersporn könnte dabei als Bindeglied zur ursprünglichen Trilogie dienen. Der Barde ist eng mit Geralt verbunden, kennt Ciri seit vielen Jahren und hat zahlreiche Abenteuer seiner Freunde in Liedern und Erzählungen festgehalten. Seine Anwesenheit würde der neuen Geschichte Kontinuität verleihen, ohne Ciri die Hauptrolle streitig zu machen.
Besonders naheliegend erscheint eine Funktion als Chronist. Rittersporn könnte Ciris Erlebnisse kommentieren, zeitliche Sprünge überbrücken oder den Spielern erklären, wie sich der Kontinent seit „The Witcher 3: Wild Hunt“ verändert hat. Ebenso wäre denkbar, dass Ciri ihn auf ihrer Reise trifft und durch seine Kontakte Zugang zu wichtigen Personen oder Informationen erhält.
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Vertrauter Humor für Ciris düstere Reise
Neben seiner Bedeutung für die Handlung würde Rittersporn einen unverwechselbaren Ton zurückbringen. Seine Eitelkeit, seine übertriebenen Geschichten und sein Talent, sich selbst in Schwierigkeiten zu bringen, bilden seit jeher einen Gegenpol zur düsteren Welt der Hexer. Hinter der auffälligen Kleidung und dem großen Mundwerk steckt zugleich ein loyaler Freund, der Geralt und Ciri auch in gefährlichen Situationen nicht im Stich lässt.
Gerade Ciris neue Rolle bietet Raum für eine veränderte Dynamik. Während Rittersporn Geralt häufig mit Spott, Bewunderung und ungefragten Ratschlägen begleitete, könnte sein Verhältnis zu Ciri stärker von gemeinsamen Erinnerungen und beinahe familiärer Vertrautheit geprägt sein. Dadurch ließe sich zeigen, wie sehr sich Ciri seit den Ereignissen des dritten Spiels weiterentwickelt hat.
„The Witcher 4“ befindet sich weiterhin in Produktion. CD Projekt Red nennt momentan 2028 als geplantes Veröffentlichungsfenster. Bis weitere Einzelheiten zur Geschichte bekannt werden, bleibt Rittersporns genaue Aufgabe ein Geheimnis. Seine Rückkehr dürfte vielen Fans dennoch willkommen sein – schließlich braucht auch eine neue Hexer-Saga jemanden, der ihre Abenteuer in eine maßlos ausgeschmückte Ballade verwandelt.
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