Kill Block in Modern Warfare 4 setzt auf bewegliche Platten, wechselnde Kampfsituationen, intensive Playtests und direktes Spielerfeedback.
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Mit Kill Block zeigt Infinity Ward ein Mehrspieler-Konzept für Call of Duty: Modern Warfare 4, an dem das Team bereits seit Jahren arbeitet. Beim Fanatics Fest konnten Spieler das System erstmals öffentlich ausprobieren.
Die präsentierte Version war zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertig. Die Entwickler arbeiteten weiterhin an Fehlern, Verbesserungen und dem Feinschliff.
Was ist Kill Block?
Die Idee hinter Kill Block entstand bereits lange vor der öffentlichen Präsentation. Infinity Ward wollte eine Trainingseinrichtung erschaffen, die immer wieder unterschiedliche Kampfsituationen erzeugen kann.
Das Konzept basiert auf beweglichen Platten, die verschiedene Layouts ermöglichen:
- Die Anordnung des Schlachtfelds kann sich verändern.
- Dadurch entstehen unterschiedliche Kampfsituationen.
- Spieler müssen ihre Vorgehensweise immer wieder anpassen.
- Das System soll kontinuierliches Lernen fördern.
- Kill Block soll eine zusätzliche Ebene der Beherrschung ermöglichen, die eine klassische, unveränderliche Karte nicht bietet.
Die technische Umsetzung war laut den Entwicklern anspruchsvoll. Selbst einige Programmierer hielten die ursprünglichen Vorstellungen zunächst für äußerst ambitioniert.
Für die Entwicklung wurde deshalb ein grundlegendes Baukastensystem erstellt:
- Zuerst entwickelte das Team ein Basis-Kit.
- Dieses Kit lässt sich auf verschiedene Layouts anwenden.
- Die einzelnen Blöcke beziehungsweise Platten können bewegt werden.
- Gleichzeitig musste darauf geachtet werden, dass diese Bewegungen glaubwürdig wirken.
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Intensive Playtests vor dem Fanatics Fest
Vor der öffentlichen Präsentation wurde Kill Block intensiv getestet. Die entsprechende Version befand sich etwa einen Monat lang immer wieder in internen Playtests.
Dabei konzentrierte sich Infinity Ward vor allem auf folgende Punkte:
- Stabilität des Builds
- technische Fehler
- kleinere Probleme und Unstimmigkeiten
- Feinschliff vor der Veranstaltung
- Spielgefühl über mehrere Runden hinweg
Die Entwickler wollten erreichen, dass Spieler nach einer Runde direkt erneut antreten möchten – unabhängig davon, ob sie gewonnen oder verloren haben.
Kurz vor der Präsentation wurden weiterhin Fehler entdeckt. Das Team arbeitete deshalb bis zuletzt an Verbesserungen.
Zurück zur ÜbersichtSpieler entdecken einen störenden DMR-Bug
Die öffentliche Präsentation lieferte Infinity Ward zusätzliches Feedback von Spielern und Zuschauern.
Bei einer DMR trat ein visueller Fehler auf:
- Beim Schießen entstand störender Rauch beziehungsweise ein störender visueller Effekt.
- Dieser konnte den Spieler stark blenden.
- Die Entwickler verglichen den Effekt mit einem Flashbang direkt vor dem Gesicht.
- Das Problem war sowohl beim Spielen vor Ort als auch in einem Stream sichtbar.
- Spieler meldeten zurück, dass der Effekt deutlich störte.
Das Team reagierte darauf kurzfristig:
- Die zuständigen Entwickler wurden über das Problem informiert.
- Mitarbeiter außerhalb der Veranstaltung arbeiteten weiterhin am Build.
- Eine mögliche Korrektur war bereits vorhanden.
- Ein neuer Build wurde übermittelt.
- Am folgenden Tag war die Korrektur einsatzbereit.
Infinity Ward will solche Probleme möglichst schnell beseitigen, damit technische Fehler den eigentlichen Spielspaß nicht beeinträchtigen.
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Kill Block beim Fanatics Fest
Das Fanatics Fest dreht sich stark um Sport, Wettbewerb und Konkurrenz. Aus Sicht der Entwickler passte Kill Block deshalb gut zur Veranstaltung.
Vor Ort zeigte sich unter anderem:
- Besucher spielten mehrere Runden hintereinander.
- Call of Duty war Bestandteil des Sportfestivals.
- Bekannte Persönlichkeiten und Athleten traten im Spiel gegeneinander an.
- Entwickler konnten direkt beobachten, wie Spieler auf Kill Block reagierten.
Neben dem Wettbewerb spielt für Infinity Ward auch die Community eine wichtige Rolle.
Call of Duty soll dabei nicht nur etwas sein, das du spielst oder ansiehst. Für die Entwickler gehören dazu auch:
- gemeinsame Erlebnisse
- bestehende und neue Communities
- Rivalitäten zwischen Spielern
- Momente, die Spieler miteinander verbinden
Zu den Teilnehmern einer Podiumsdiskussion gehörten unter anderem Kevin Durant, Mark Grigsby, Co-Studioleiter von Infinity Ward, und Tyler Bahl von Activision.
Zurück zur ÜbersichtDie Reaktionen geben Infinity Ward Rückenwind
Für das Team war die Präsentation ein wichtiger Test nach mehreren Jahren Entwicklungsarbeit.
Die wichtigsten Eindrücke nach der Veranstaltung:
- Die Entwickler konnten erstmals unmittelbar beobachten, wie ein größeres Publikum auf Kill Block reagiert.
- Spieler nutzten das System über mehrere Runden hinweg.
- Die Reaktionen wurden vom Team positiv aufgenommen.
- Infinity Ward sah darin eine Bestätigung, mit dem Konzept auf dem richtigen Weg zu sein.
- Die Entwicklung war trotzdem noch nicht abgeschlossen.
Nach dem Fanatics Fest richtete sich der Fokus bereits auf den nächsten großen Schritt: die Beta.
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