Call of Duty: Modern Warfare 4 läuft auf der Nintendo Switch 2 mit bis zu 60 FPS. So unterscheiden sich TV- und Handheld-Modus.
Inhaltsverzeichnis
- 60 FPS stehen klar im Vordergrund
- TV-Modus: Deutliche Unschärfe auf größere Entfernung
- Handheld sieht besser aus als erwartet
- Handheld und TV-Modus im direkten Vergleich
- Kill Block setzt Karten aus unterschiedlichen Segmenten zusammen
- Größere Modi bleiben die entscheidende offene Frage
- Umfangreiche Steuerungsmöglichkeiten auf Switch 2
- Sichtfeld lässt sich anpassen
- Sprach-Chat über das integrierte Mikrofon
- HD-Vibration 2 wird unterstützt
- Ladezeiten und nachladende Modelle fallen auf
- Crossplay ist vorhanden
- Fortschritt lässt sich zwischen Plattformen mitnehmen
- Technische Kompromisse sind klar sichtbar
Call of Duty: Modern Warfare 4 bringt die Reihe zurück auf eine Nintendo-Konsole. Die Videos und die Vorschau zur Switch-2-Version stammen vom YouTube-Kanal BoTalksGames, der von Activision und Call of Duty vorab Zugriff auf die Beta erhalten hat. Gezeigt wurden sowohl Gameplay im TV-Modus als auch ausführliche Eindrücke im Handheld-Modus.
Der erste Eindruck fällt deutlich besser aus, als es die Hardware zunächst vermuten lässt. Die Switch-2-Version muss sichtbar bei Auflösung, Texturqualität und Detaildarstellung sparen, hält im getesteten Gameplay aber weitgehend an 60 FPS fest. Besonders interessant: Im Handheld-Modus fallen einige der grafischen Schwächen deutlich weniger auf als am Fernseher.
60 FPS stehen klar im Vordergrund
Nach mehreren Stunden mit der Beta wird die Bildrate als größte Stärke der Umsetzung beschrieben. Im normalen Spielbetrieb läuft Modern Warfare 4 auf der Switch 2 überwiegend mit stabilen 60 FPS.
Vereinzelt treten kurze Einbrüche beziehungsweise kleine Ruckler auf. Diese wurden unter anderem in folgenden Situationen beobachtet:
- beim Abschuss eines Gegners
- beim eigenen Tod
- am Ende einer Runde
- teilweise bei Charaktermodellen anderer Spieler
Im eigentlichen Spielbetrieb beeinträchtigten diese kurzen Einbrüche das Gameplay bislang kaum.
Allerdings bleibt offen, wie sich die Switch 2 bei deutlich größeren Gefechten schlägt. Die gezeigten Partien liefern noch keine ausreichende Grundlage, um die Performance in Modi mit wesentlich mehr Spielern zu beurteilen.
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TV-Modus: Deutliche Unschärfe auf größere Entfernung
Im TV-Modus zeigt sich der größte Kompromiss der Switch-2-Version bei der Bildqualität. Vor allem weiter entfernte Bereiche wirken sichtbar unscharf. Teilweise fällt der Effekt auch rund um das Visier oder bereits auf kürzere Entfernung auf.
Bei Bewegungen durch die Karten lassen sich außerdem nachladende Texturen erkennen. Charaktermodelle und andere Objekte besitzen stellenweise ebenfalls eine niedrigere Qualität als auf leistungsstärkeren Plattformen.
Gerade auf Entfernung kann die Darstellung so unscharf werden, dass Gegner schlechter zu erkennen sind. Der Effekt fällt auf kleineren Karten weniger stark ins Gewicht, da dort große Sichtweiten seltener eine Rolle spielen.
Die Entscheidung hinter der Umsetzung ist damit klar erkennbar: Die Entwickler nehmen Abstriche bei der Bildqualität in Kauf, um die Bildrate möglichst stabil zu halten.
Zurück zur ÜbersichtHandheld sieht besser aus als erwartet
Im Handheld-Modus fällt das Ergebnis deutlich positiver aus. Die bereits im TV-Modus sichtbare Unschärfe ist auf dem kleineren Display wesentlich weniger auffällig.
BoTalksGames beschreibt die Handheld-Darstellung sogar als teilweise beeindruckender als den TV-Modus. Besonders der störende Unschärfeeffekt tritt auf dem integrierten Display nicht so deutlich hervor.
Auch Texturen, Schatten und die allgemeine Darstellung hinterlassen auf dem kleineren Bildschirm einen guten Eindruck. Die niedrigere Auflösung beziehungsweise die sichtbaren Kompromisse der TV-Ausgabe fallen dort deutlich weniger auf.
Ganz ohne Nachteile funktioniert das Handheld-Spiel allerdings nicht. Gerade Gegner auf größere Entfernung können auf dem vergleichsweise kleinen Display schwerer zu erkennen sein. In einer Partie musste BoTalksGames nach eigener Aussage regelrecht auf den kleinen Gegnerbereich auf dem Bildschirm schauen.
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Handheld und TV-Modus im direkten Vergleich
Aus beiden Vorschauen ergibt sich ein relativ klares Bild:
- TV-Modus: Größeres Bild, aber deutlicher sichtbare Unschärfe und grafische Abstriche.
- Handheld-Modus: Grafische Kompromisse fallen auf dem kleineren Display weniger auf.
- Performance: In beiden Varianten wird die Bildrate überwiegend als stabil beschrieben.
- Entfernte Gegner: Im TV-Modus leidet die Darstellung unter Unschärfe, im Handheld-Modus kann dagegen die geringe Bildschirmgröße zum Problem werden.
- Texturen und Modelle: Teilweise sichtbar reduzierte Qualität gegenüber PS5 und PC.
Die Handheld-Version wirkt deshalb nicht einfach nur wie dieselbe Darstellung auf einem kleineren Bildschirm. Einige der grafischen Einschränkungen werden durch die kleinere Displayfläche deutlich besser kaschiert.
Zurück zur ÜbersichtKill Block setzt Karten aus unterschiedlichen Segmenten zusammen
In der Beta wurde vor allem der neue Modus Kill Block gespielt. Dabei werden drei unterschiedliche Kartenbereiche zu wechselnden Konfigurationen zusammengesetzt.
Das Prinzip erinnert stark an Feuergefecht. In den gezeigten Matches gibt es keine klassischen Wiedereinstiege innerhalb einer Runde. Die wechselnden Kartenbereiche sollen dagegen für immer neue Kombinationen sorgen.
BoTalksGames zeigt sich vom Konzept bislang nicht vollständig überzeugt. Ein Grund dafür ist, dass das Lernen fester Kartenlayouts dadurch schwieriger wird. Gerade bei Call of Duty gehört das Einprägen von Laufwegen und Kartenaufbau normalerweise zum Spielgefühl.
Während der zweiten Vorschau wird Kill Block als 6v6-Modus bezeichnet. Damit geht die Belastung bereits über die zuerst gezeigten kleineren Partien hinaus.
Zurück zur ÜbersichtGrößere Modi bleiben die entscheidende offene Frage
Noch nicht geklärt ist, wie sich die Switch 2 in wesentlich größeren Gefechten verhält.
Besonders interessant wird die Performance bei:
- 6v6-Partien
- 12v12-Partien
- Großer Krieg
- Warzone-ähnliche Modi
Gerade bei mehr Spielern, größeren Karten und längeren Sichtweiten könnten die technischen Grenzen stärker sichtbar werden. Diese Modi wurden in den beiden Vorschauen noch nicht ausreichend getestet, um eine belastbare Aussage zur Performance zu treffen.
Zurück zur ÜbersichtUmfangreiche Steuerungsmöglichkeiten auf Switch 2
Die Switch-2-Version beschränkt sich nicht auf klassische Controller-Steuerung. In den Einstellungen finden sich mehrere Möglichkeiten zur Anpassung.
Unter anderem werden folgende Optionen gezeigt:
- Maussteuerung
- Bewegungssteuerung
- Anpassungen für das Zielen
- Textur-Streaming
- Einstellungen zur Bewegungsunschärfe
- verstellbares Sichtfeld
- Audioeinstellungen
Besonders positiv fällt die Maussteuerung auf. BoTalksGames beschreibt sie als sehr gelungen und hebt hervor, dass sich die Steuerung umfangreich konfigurieren lässt.
Auch Bewegungssteuerung ist vorhanden. Nach den gezeigten Einstellungen scheint diese sogar mit dem Nintendo Switch 2 Pro Controller nutzbar zu sein, wurde während der Vorschau allerdings noch nicht ausführlich getestet.
Zurück zur ÜbersichtSichtfeld lässt sich anpassen
Bemerkenswert für die Switch-2-Version ist außerdem das verstellbare Sichtfeld. Die entsprechende Option ist sowohl im TV- als auch im Handheld-Modus verfügbar.
Damit kannst du das Sichtfeld an deine persönlichen Vorlieben anpassen, anstatt mit einer fest vorgegebenen Einstellung spielen zu müssen.
Zurück zur ÜbersichtSprach-Chat über das integrierte Mikrofon
Modern Warfare 4 unterstützt das integrierte Mikrofon der Nintendo Switch 2. Sprach-Chat funktioniert damit direkt über die Konsole.
Wichtig ist allerdings die Voreinstellung: In der getesteten Beta war das Mikrofon beziehungsweise der Sprach-Chat zunächst aktiviert. Wenn du nicht möchtest, dass Mitspieler mithören können, solltest du die entsprechende Einstellung deshalb kontrollieren und gegebenenfalls deaktivieren.
Zusätzlich zum Sprach-Chat ist auch ein Text-Chat vorhanden.
Zurück zur ÜbersichtHD-Vibration 2 wird unterstützt
Die Switch-2-Version unterstützt außerdem HD-Vibration 2. Die Funktion wurde während einer Kill-Block-Partie ausdrücklich hervorgehoben.
Zurück zur ÜbersichtLadezeiten und nachladende Modelle fallen auf
Nicht alle technischen Auffälligkeiten betreffen direkt das Gameplay. Auch Menüs und Ladezeiten wirken in der Beta teilweise noch etwas träge.
Beim Wechsel zwischen Menüs benötigen Inhalte und Charaktermodelle stellenweise Zeit, bis sie vollständig geladen sind. Allerdings wird gleichzeitig darauf hingewiesen, dass vergleichbare Ladeprobleme teilweise auch auf der PS5 auftreten.
Auch beim Laden von Operatoren und anderen Modellen sind sichtbar nachgeladene Details zu erkennen.
Zurück zur ÜbersichtCrossplay ist vorhanden
Die Switch-2-Version nimmt am Crossplay teil. In den Partien können deshalb auch Spieler anderer Plattformen auftauchen.
Neben Switch-2-Spielern wird ein entsprechendes Switch-2-Symbol angezeigt. Andere Plattformen werden unter anderem über Controller- oder Tastatur-und-Maus-Symbole dargestellt.
Bereits im TV-Modus wurde deutlich, dass die gezeigten Gegner nicht ausschließlich auf der Switch 2 spielten.
Zurück zur ÜbersichtFortschritt lässt sich zwischen Plattformen mitnehmen
Da der Fortschritt an das Activision-Konto gekoppelt ist, sieht BoTalksGames die Switch-2-Version vor allem als mögliche Ergänzung zu PC oder PlayStation.
Das beschriebene Nutzungsszenario: zu Hause auf PS5 oder PC spielen und später auf der Switch 2 weitermachen, beispielsweise auf dem Sofa oder im Bett. Der Fortschritt bleibt dabei erhalten.
Gerade darin könnte eine der größten Stärken der Switch-2-Version liegen. Sie muss nicht zwangsläufig die Hauptplattform für Modern Warfare 4 ersetzen, sondern kann zusätzlich als mobile Variante genutzt werden.
Zurück zur ÜbersichtTechnische Kompromisse sind klar sichtbar
Modern Warfare 4 auf Switch 2 erreicht nicht dieselbe Darstellung wie auf PS5 oder PC. Beide Vorschauen zeigen mehrere Einschränkungen:
- niedrigere Qualität bei einzelnen Texturen
- teilweise einfachere Charaktermodelle
- sichtbares Nachladen von Details
- Unschärfe auf größere Entfernung
- gelegentliche kurze Ruckler
- reduzierte Darstellung einzelner Schatten und Objekte
Trotzdem bleibt das grundlegende Spielerlebnis erhalten. Besonders im Handheld-Modus werden viele dieser Nachteile durch das kleinere Display deutlich weniger auffällig.
Für die bisher getesteten Modi zeigt die Switch 2 damit vor allem eines: Die Entwickler haben die Bildrate klar über maximale Grafikqualität gestellt. Ob dieses Konzept auch bei größeren Multiplayer-Modi funktioniert, muss sich noch zeigen.
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